Show Less
Restricted access

Deutsches Staatskirchenrecht zwischen Grundgesetz und EU-Gemeinschaftsrecht

Symposion im Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland am 25. und 26. April 2002 in Hannover

Series:

Axel Frhr.von Campenhausen

Eine zweitägige Veranstaltung versammelte im April 2002 zahlreiche Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis im Kirchenamt der EKD, Hannover. Dabei ging es um die derzeitige Lage des deutschen Staatskirchenrechts und dessen Perspektive im Hinblick auf die anstehende Neugestaltung der Zuständigkeiten zwischen der EU und ihren Mitgliedstaaten. Referenten waren Präsident v. Vietinghoff, Hannover, Altmaier, MdB, Berlin, Prof. Brenner, Jena, Prof. Weber, Frankfurt, VRiBAG Schliemann, Erfurt, BVR a. D. Prof. Kirchhof, Heidelberg. Sie und die Teilnehmer stimmten weitgehend darin überein, dass sich durch die europäische Entwicklung eine Beseitigung der Gewährleistungen des Grundgesetzes im Grundsatz nicht abzeichnet. Einigkeit bestand darin, dass es allerdings nicht gelingen werde und auch nicht gelingen müsse, alle nach deutschem Recht bestehenden kirchlichen Rechtspositionen im europäischen Recht abzusichern.
Aus dem Inhalt: Eckhart v. Vietinghoff: Einführung in das Thema – Peter Altmaier: Das Rangverhältnis zwischen Grundgesetz und Gemeinschaftsrecht - Rechtslage und Perspektiven – Michael Brenner: Die Kirchen als Körperschaften des öffentlichen Rechts zwischen Grundgesetz und Gemeinschaftsrecht - Rechtslage und Perspektiven – Hermann Weber: Die karitative Tätigkeit der Kirchen zwischen Grundgesetz und Gemeinschaftsrecht - Rechtslage und Perspektiven – Harald Schliemann: Das kirchliche Arbeitsrecht zwischen Grundgesetz und Gemeinschaftsrecht - Rechtslage und Perspektiven – Paul Kirchhof: Der unverzichtbare Kern des deutschen Staatskirchenrechts und seine Perspektive im EU-Gemeinschaftsrecht – Axel Frhr. v. Campenhausen: Abschluss.