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Die Eignung zur erheblichen Kursbeeinflussung bei der Ad-hoc-Publizität

Eine rechtsvergleichende und interdisziplinäre Untersuchung unter Berücksichtigung der europarechtlichen Vorgaben

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Heiner Feldhaus

Eines der wesentlichen Ziele der EG-Kommission bei der Integration der europäischen Kapitalmärkte ist die Steigerung von Transparenz. Dabei ist die Ad-hoc-Publizität eines der wichtigsten Instrumente. Gleichwohl bestehen bei ihrer praktischen Handhabung nicht zu unterschätzende Schwierigkeiten. Die Untersuchung widmet sich dem wohl problematischsten Tatbestandsmerkmal der Ad-hoc-Publizität, dem Erfordernis der Eignung zur erheblichen Kursbeeinflussung. Im Spannungsfeld zwischen Rechtssicherheit für den Normadressaten und europarechtlich gebotener Effektivität bei der Durchsetzung der Vorschrift sucht diese Arbeit nach möglichen Lösungen. Das Buch beleuchtet neben den theoretischen und empirischen wirtschaftswissenschaftlichen Möglichkeiten zur Aktienkursprognose die europäischen Vorgaben sowie die Umsetzung derselben in den Mitgliedstaaten und vergleichend das Recht in den USA und in der Schweiz.
Aus dem Inhalt: Die Ad-hoc-Publizität im Kontext von Insiderverbot, Transparenzvorschriften unter Berücksichtigung des 4. Finanzmarktförderungsgesetzes und des WpÜG – Europarecht: Börsen- zulassungsrichtlinie, Insiderrichtlinie, Vorschlag einer Marktmissbrauchrichtlinie – Theoretische und empirische Möglichkeiten zur Aktienkursprognose – Die Regelung der Ad-hoc-Publizität und des Erfordernisses der Kursrelevanz in den Mitgliedstaaten der EG, den USA und der Schweiz.