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Der Grundsatz der umgekehrten Maßgeblichkeit

Beurteilung der Verbindung von Handels- und Steuerbilanz unter besonderer Berücksichtigung einer Internationalisierung der Rechnungslegung

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Thomas C. Sittel

Die deutsche Rechnungslegung durchlebt derzeit erhebliche Turbulenzen. Zum einen unterliegt sie einem massiven Assimilierungsdruck durch die aus dem angloamerikanischen Regelungskreis entstammenden Standards IAS und US-GAAP. Zum anderen befindet sich das nationale Bilanzrecht im Sog europarechtlicher Harmonisierungsbestrebungen. Die Neuregelungen durch das Kapitalaufnahmeerleichterungsgesetz und das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich haben das Tor zu einer stärkeren internationalen Ausrichtung des deutschen Handelsbilanzrechtes aufgestoßen. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, den Grundsatz der umgekehrten Maßgeblichkeit einer umfangreichen Würdigung zu unterziehen und seine Aussichten vor dem Hintergrund einer Internationalisierung der Rechnungslegung aufzuzeigen.
Aus dem Inhalt: Einführung in den Maßgeblichkeitsgrundsatz des § 5 Abs. 1 EStG – Kompatibilität von Handels- und Steuerbilanz – Kritische Würdigung der umgekehrten Maßgeblichkeit – Auswirkungen einer Internationalisierung der Rechnungslegung auf den Grundsatz der umgekehrten Maßgeblichkeit – Reform des Verhältnisses der Handels- zur Steuerbilanz.