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Unternehmenskonzentration in der Schweiz

Stand und Entwicklung von 1929 bis 1983

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Alexander Glatthard

Der Konzentrationsentwicklung kommt angesichts eines ausgeprägten Strukturwandels und der aktuellen Umbruchphase schweizerischer Wettbewerbspolitik grosse Bedeutung zu. Von zunehmender Konzentration ist eine erhöhte Gefährdung des Wettbewerbs zu befürchten. Auf der Grundlage der Industrial-Organization-Theorie finden in der vorliegenden Untersuchung erstmals die Messkonzepte der Aggregierten Konzentration, der Grössenklassen-Konzentration und der Konzentrationsanalyse von Branchen und Produktmärkten auf Industrie und Gewerbe Anwendung. Der Nachweis einer fortschreitenden Konzentration wird im Lichte von zwei wettbewerbsrelevanten Besonderheiten der schweizerischen Volkswirtschaft gewürdigt: Kartellisierungsgrad und Intensität der Aussenhandelsbeziehungen sind in der Untersuchung berücksichtigt.
Aus dem Inhalt: Empirische Untersuchung der Entwicklung der Unternehmenskonzentration in Industrie und Gewerbe der Schweiz zwischen 1929 und 1983 - Konzentrationsanalyse von 40 Branchen und 101 Produktmärkten mittels Messkonzepten der Industrial- Organization-Theorie - Einbezug von Kartellisierungsgrad und Aussenhandelsverflechtung als spezifisch schweizerische Bestimmungsfaktoren der Wettbewerbsverhältnisse.