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Sport und Großstadt 1870 bis 1930

Komparative Studien zur Entstehung bürgerlicher Freizeitkultur

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Stefan Nielsen

Die Studie wurde mit dem Dr.-Bernhard-Zimmermann-Preis des Niedersächsischen Instituts für Sportgeschichte Hoya ausgezeichet.
Sport wurde im 19./20. Jahrhundert zu einem an Bedeutung gewinnenden Kulturfaktor. Die Prozesse der Verstädterung Deutschlands und der Entfaltung des organisierten Sports waren miteinander verknüpft. Der sich als moderne Freizeitkultur etablierende Sport war für die Herausbildung einer großstädtischen Gesellschaftsstruktur ebenso wichtig wie die entstehende moderne Großstadt mit ihren wachsenden Dienstleistungsangeboten für die Etablierung des Sports. Die Modernisierungsprozesse Urbanisierung, Entfaltung der Leistungsverwaltung und städtisch-bürgerliches Freizeitverhalten können als sich alternierend beeinflussende Linien eines soziokulturellen Wandels gesehen werden. Die Studie stellt einen Mosaikstein dar zum umfassenden Verständnis der Entstehungsgrundlagen der modernen urbanen Gesellschaft und der im 20. Jahrhundert an Bedeutung gewinnenden städtischen Freizeitkultur.
Aus dem Inhalt: Angebot und Nachfrage von Sport – Die Etablierung des Sports bis 1900 – Die Differenzierung des Sportangebotes 1900 bis 1930 – Zur Entstehung von Räumen für den Sport – Die kommunale Institutionalisierung des Sports – Sport und Großstadt.