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Die epochal bedeutsamen Lehrpläne Bayerns des 20. Jahrhunderts

Eine auch vergleichende Analyse mit zukunftsorientiertem Blick über den primaren Bildungsbereich hinaus

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Stephanie B. Bierner-Utschick

Die Arbeit setzt sich zum Ziel, die epochal bedeutsamen Lehrpläne Bayerns des 20. Jahrhunderts zu analysieren und stellt ein Novum unter den bisher veröffentlichten Primarschullehrplananalysen dar. Obgleich ihres historischen Untersuchungsgegenstands ist sie zukunftsorientiert und richtet den Blick über den Primarbildungsbereich hinaus. Grund hierfür ist ein speziell erarbeitetes Analyseschema, das in die aktuelle Diskussion um Schlüsselqualifikationen mündet und damit einhergehend in die Persönlichkeitstheorie Heinrich Roths. So werden die Pläne aus dem jeweils zeithistorischen Kontext, aus dem heraus sie entstanden sind, im Hinblick auf ihr Verständnis von Sozial- und Selbstkompetenz untersucht. Im Anschluss an eine fundierte Aufarbeitung der Entwicklung des Konzepts der Schlüsselqualifikationen und dessen Übernahme in verschiedene Bildungs- und Ausbildungsbereiche geschieht dies in Einzellehrplananalysen, denen Eigenwert zukommt sowie in einem tabellarischen Vergleich. Dieser zeigt, dass primare Bildung in Bayern seit jeher um eine Erziehung zur Sozial- und Selbstkompetenz bemüht ist, dass hierbei aber Unterschiede in der Zielsetzung, im theoretischen Kontext etc. bestehen.
Aus dem Inhalt: Konzept und Idee der Schlüsselqualifikationen – Übernahme in verschiedene Bildungs- und Ausbildungsbereiche – Lehrplananalyse der Primarschulen in Bayern – Einzelanalyse und Vergleich – Lehrordnungen und -pläne aus den Jahren 1926, 1950, 1971 und 1981.