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Die Mainzer Kurfürsten des Hauses Schönborn als Reichserzkanzler und Landesherren

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Peter C. Hartmann

In der Barockzeit gibt es keine reichsadelige Dynastie, die eine so große kulturelle Bedeutung als Bauherr und Mäzen erlangt hätte, wie die aus der Reichsritterschaft stammende Familie Schönborn, die u.a. auch zwei Mainzer Kurfürsten und Reichserzkanzler stellte. Der aus einem Kolloquium hervorgegangene Sammelband konzentriert sich auf das Wirken und die Bedeutung dieser zwei Kurfürsten Johann Philipp und Lothar Franz, angefangen von ihrer Reichspolitik bis hin zu ihrer Kunst- und Musikförderung.
Aus dem Inhalt: Peter Claus Hartmann: Zur Bedeutung des Hauses Schönborn für Kurmainz und das Heilige Römische Reich. Eine Einführung in die Fragestellung des Kolloquiums – Axel Gotthard: Friede und Recht. Johann Philipp - Lothar Franz: Die beiden Schönborn im Umriß und Vergleich – Franz Brendle: Die Rolle Johann Philipps von Schönborn (1605-1673) bei der Umsetzung des Westfälischen Friedens, dem Jüngsten Reichsabschied und der Einrichtung des Immerwährenden Reichstages. Ein Beitrag zur Reichspolitik des Mainzer Kurfürsten – Karl Härter: Gesetzgebung, Verwaltung und Justiz in Kurmainz unter den Kurfürsten Johann Philipp und Lothar Franz von Schönborn – Georg Peter Karn: Die Mainzer Kurfürsten von Schönborn und die Kunst – Arno Buschmann: Leibniz als juristischer Reformer in Mainz 1667-1672 – Konrad Amann: Leibniz und seine fränkischen Korrespondenten – András Forgó: Spinola, Leibniz und der Mainzer Kurfürst. Katholisch-protestantische Einheitsversuche – Helmut Mathy: Die Reform der Mainzer Universität unter Lothar Franz von Schönborn – Axel Beer: Die Musik an den Höfen von Johann Philipp und Lothar Franz von Schönborn.