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Die Brandenburgischen Provinziallandtage von 1841, 1843 und 1845 anhand ausgewählter Verhandlungsgegenstände

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Thomas Hildebrandt

Die Arbeit befasst sich im Schwerpunkt mit den Verhandlungen des Brandenburgischen Provinziallandtags in der Zeit von 1841-1845, die die rechts- und verfassungspolitische Entwicklung Preußens stärker beeinflusst haben als die vorhergehenden Landtage. Behandelt werden beispielhaft die Beratungen des Landtags über einen Gesetzesentwurf zum Deichwesen, die 1841 im Hinblick auf die Oderdeiche von größter Bedeutung waren. Im Mittelpunkt der Beratungen von 1843 stand der Entwurf zu einem StGB, der bereits eine lange Vorgeschichte hatte. Im Landtag von 1845 wird die Frage der vollständigen Durchführung des Edikts von 1812 über die bürgerlichen Verhältnisse der Juden und dessen zeitgemäße Fortführung behandelt, die die einzige Petition von politischer Bedeutung darstellte.
Aus dem Inhalt: Die Brandenburgischen Provinziallandtage von 1841, 1843 und 1845 anhand ausgewählter Verhandlungsgegenstände – Darstellung der aufschlussreichen Notabelnkonferenzen im Winter 1822 – Entwicklung und Entstehung des Brandenburger Ständegesetzes von 1823 – Detaillierte Behandlung einzelner Verhandlungen des Provinziallandtags in der Zeit von 1841-1845.