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Rudolf Herrnstadt und Wilhelm Zaisser

Ihre Konflikte in der SED-Führung im Kontext innerparteilicher Machtsicherung und sowjetischer Deutschlandpolitik

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Andrea Görldt

In der SED-Führung hatte Generalsekretär Ulbricht 1950 bis 1954 erhebliche Konflikte zu bestehen. Er prägte danach noch 17 Jahre die Geschichte der SED und DDR, während Herrnstadt, Chefredakteur des Neuen Deutschland, und Staatssicherheitsminister Zaisser aus der Führung und aus der Partei ausgeschlossen wurden. Worum ging es bei diesen Auseinandersetzungen? Von welchen Faktoren wurden sie bestimmt? Die Betrachtung der Konflikte im Kontext der innerparteilichen Machtsicherung und der sowjetischen Deutschlandpolitik führen die Autorin zu interessanten Antworten. Intensive Aktenrecherchen ermöglichen ihr zudem die detaillierte Beschreibung und Analyse der damaligen Vorgänge. Darüber hinaus tragen auch ihre Erkenntnisse über die Auswirkungen dieser Konflikte auf die SED und die DDR bis 1989 zur Aufarbeitung der SED- und DDR-Geschichte bei.
Aus dem Inhalt: Die Entwicklungen der kommunistischen Bewegung in Deutschland von der KPD bis zur SED und die sowjetische Deutschlandpolitik seit 1945 als Voraussetzungen und Bestimmungsfaktoren – Führungskonflikte in der SED von Herrnstadt und Zaisser seit dem Beginn über die Zuspitzung bis zum Fall – Ausblick auf die Bedeutung des Falles für die weitere Entwicklung der SED/DDR bis 1989.