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Unternehmens- und Bankenreform in China

Der Einfluss staatlicher Eingriffe auf die Unternehmens- und Finanzsystementwicklung

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Nicolas Schlotthauer

China beeindruckt durch hohe Wachstumsraten und eine zunehmende Bedeutung in der Weltwirtschaft – aber hinter der makroökonomischen Fassade zeigt sich ein System, das lange durch staatliche Banken und Unternehmen dominiert wurde. Die Arbeit untersucht, wie die beeindruckende Entwicklung trotz der Behinderung nicht-staatlicher Unternehmen erzielt werden konnte. Dabei wird im Rahmen der neuen Institutionenökonomie nicht nur die Entwicklung von ländlichen Kollektivunternehmen (TVEs) analysiert, sondern auch ihre Finanzierung beleuchtet. Der Autor zeigt dabei, dass im Unternehmenssektor der Mangel an formalen Institutionen behoben wurde, während im Finanzsystem die staatlichen Eingriffe die bestehenden Probleme weiter verschärften. Die chinesische Führung hat sich die Stabilität mit noch höheren Kosten für die Bankenreform erkauft.
Aus dem Inhalt: Herausforderung Wirtschaftstransformation – Ausgangssituation in China 1978 – Institutioneller Rahmen in China – Basis der Wirtschaftstransformation in China – Staatsunternehmen in China – Kleinere und mittlere Unternehmen – Ausgestaltung von Finanzierungsverträgen – Chinas Bankensystem – «Finanzierung außerhalb des Systems» – ländliche Kreditkooperativen – Reformentwicklung und Perspektiven.