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Chiapas 1994-2001

Analyse eines Konfliktes im Süden Mexikos

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Matthias Schmidt-Eule

Zeitgleich mit dem Inkrafttreten des Vertrages über die nordamerikanische Freihandelszone (NAFTA) begann am 1. Januar 1994 der Aufstand des Ejército Zapatista de Liberación Nacional (EZLN) in Chiapas. Die Ereignisse im Süden des Landes erschütterten das Bild Mexikos als stabiles Schwellenland. Untersucht werden die Hintergründe und Ursachen der als postmodern bezeichneten Rebellion ebenso wie die vielfältigen Interessen der regionalen, nationalen und internationalen Konfliktakteure. Die vielschichtige Diskussion über den Konflikt in Chiapas wird analysiert und durch die differenzierte Betrachtung der Mikro-, Meso- und Makroebene um einen fundierten Beitrag ergänzt.
Aus dem Inhalt: Mexikos Krise 1994/95 – Aufstand des Ejército Zapatista de Liberación Nacional (EZLN) – Strukturelle und konjunkturelle Ursachen des Konfliktes – Regionale, nationale und internationale Konfliktakteure und ihre Interessen – Diskussion der vielfältigen Erklärungsansätze – Untersuchung der drei Konfliktebenen – «Erster Aufstand des einundzwanzigsten Jahrhunderts» als Medienereignis – Historische Konfliktursachen und neue Formen der Auseinandersetzung.