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Das Gedankenbild Karl Lamprechts

Historisches Verhalten im Modernisierungsprozess der 'Belle Epoque'

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Peter Griss

Die vorliegende Untersuchung leistet eine über die deutsche Methodendiskussion hinausgehende Darstellung von Karl Lamprechts (1856-1915) Geschichtsschreibung. Ausgehend von der historischen Identität eines Einzelnen, stösst sie zur Grundfrage nach den allgemeinen Bedingungen für ein Bestehen im Modernisierungsprozess überhaupt. Sie spannt den Bogen von Lamprechts prozesshafter Mittelalterrezeption bis zum fragmentarischen Versuch einer universalen Weltgeschichte. Die Analyse seines «Gedankenbildes» ermöglicht schliesslich Einsichten in die Linearität historischer Transformationen des Wilhelminischen Deutschlands zur Zeit der 'Belle Epoque'.
Aus dem Inhalt: Tiefendimension der Genealogie - Raum - Säkularisierung und Emanzipation - Landesgeschichte und Anthropogeographie - Die entstaatlichte Nation - Deutschland und Europa - Die 'Belle Epoque' als Modernisierungsprozess - Paradigma und Wandlungsfähigkeit.