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Das allgemeine verbraucherschützende Widerrufsrecht gemäß § 355 BGB

Ein Beitrag zur Dogmatik der Wirkungsweise von Widerrufsrechten im Privatrecht

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Nikolaj Fischer

Die Arbeit untersucht die Wirkungsweise des «allgemeinen» verbraucherschützenden Widerrufsrechts gemäß § 355 BGB einschließlich ihrer rechtspolitischen, verfahrensrechtlichen und praktischen Bezüge. Diese Wirkungsweise ist nach der Integration fast des gesamten Verbraucherprivatrechts in das BGB durch die Schuldrechtsreform von maßgebender Bedeutung für alle «besonderen» Widerrufsrechte, die innerhalb wie außerhalb des BGB auf § 355 BGB verweisen. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht das Anliegen, die normative Funktionsweise der verbraucherschützenden Widerrufsrechte ausgehend von der Verbrauchererklärung als ausschließliches widerrufsrechtliches Bezugsobjekt zu erklären. Im Rahmen der Darstellung der höchst komplexen Rechtslage der Widerrufsrechte im europäischen und deutschen Verbraucherschutzrecht behandelt der Autor auch Grundsatzfragen des Problemkomplexes «Europäisches Verbraucherschutzrecht und BGB».
Aus dem Inhalt: Wirkungsweise des «allgemeinen» verbraucherschützenden Widerrufsrechts gemäß § 355 BGB – Integration fast des gesamten Verbraucherprivatrechts in das BGB im Rahmen der Schuldrechtsreform (2002) – «Besondere» verbraucherschützende Widerrufsrechte z.B. bei Fernunterrichtsverträgen, Haustürgeschäften, Verbraucherkreditverträgen, Teilzeit-Wohnrechteverträgen, Fernabsatzgeschäften, Verträgen im elektronischen Geschäftsverkehr – Gegensatz von «vertrags»- und «willenserklärungsbezogener» Sichtweise.