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Technologiefolgenabschätzung am Beispiel der friedlichen Nutzung der Kernenergie in der Bundesrepublik Deutschland

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Gisela Müller-Brandeck-Bocquet

Die Studie erarbeitet erstmals eine Rekonstruktion des Abschätzungsprozesses kerntechnischer Risiken in der BRD.
Die Spezifika grosstechnischer Innovation weisen ab Ende der 50er Jahre dem Staat die Rolle eines engagierten Garanten der Kerntechnik zu; gleichwohl führt politischer Lenkungsverzicht zu gravierenden Wahrnehmungslücken kerntechnischer Risiken. Nach dem Scheitern des «risk management» im Kreise der Befürworter setzt sich die «Parallelforschung» durch: unter ständiger Erweiterung der einbezogenen Wissenschaftler-Gruppen und Themen werden seit Ende der 70er Jahre Kernkraftwerke, Entsorgungskomplex, Brütertechnik sowie deren Sozialverträglichkeit von Befürwortern und Gegnern abgeschätzt.
Aus dem Inhalt: Kernenergiepolitik aus historischer Sicht/Regulationsversuche/TA als Parallelforschung: deutsche Risikostudien Kernkraftwerke, zweigleisige Entsorgungspolitik, Enquête-Kommission und Brüter, Sozialverträglichkeit von Energiesystemen.