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Dichter und Religion

Thomas Mann - Kafka - T.S. Eliot

Series:

C.A.M. Noble

Den in der neuen Zeit problematischer gewordenen Gottesbegriff will Noble aus der Perspektive dreier grosser europäischer Dichter beleuchten, deren religiöse Ideen es ihm trotz aller Verschiedenheit in einen fassbaren und fruchtbaren Zusammenhang zu bringen gelingt. Die vielschichtige Glaubensproblematik der Zeitgenossen Mann, Kafka und Eliot schafft dabei einen Gedankenkomplex, dessen markanteste Züge über die hier behandelte Hauptfrage des Glaubens oder Nichtglaubens hinaus aufgezeigt und kommentiert werden: u.a. das Schuldbewusstsein, das sich in Thomas Manns Werk erhält und entwickelt; der Mannsche Begriff der «religiösen Humoristik» bei Kafka; vor allem die erstaunlichen und bis heute unerforschten Übereinstimmungen zwischen dem «mythischen» Weltbild Eliots und demjenigen des späten Mann.
Aus dem Inhalt: U.a. Kunst als Rechtfertigungs- und Erlösungsmittel - Protestantismus und Prädestination - Mythisches Bewusstsein und Religion - Nihilismus - Eschatologie - Antinomistische Mystik - Fest und Festlichkeit - Christlicher Humanismus und humanistisches Christentum.