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Kontinuität und Bruch

Proletarisch-revolutionäre Romane in der Weimarer Republik und Betriebsromane in der DDR-Aufbauphase.- Zwei Beispiele zu Literatur im gesellschaftlichen Prozess

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Susanne Schöberl

Die vorliegende Untersuchung fasst die beiden behandelten Ausformungen von Arbeiterliteratur als in einem Entwicklungszusammenhang stehend auf. Die Tragweite des behaupteten gesellschaftlichen Wandels wird an literarisch verarbeiteten Themenschwerpunkten gemessen: An der Änderung in der Darstellung von Arbeit; an der Konfrontation von Individuum und Masse sowie am Bild der Frau. Fazit ist ein unvollständig durchgeführter Wandel. Die Beharrungsmomente in der gesellschaftlichen Entwicklung schlagen sich in der literarischen im Nichteinlösen der Forderung nach einer anderen, nach einer proletarischen Öffentlichkeit nieder.
Aus dem Inhalt: U.a. Literaturwissenschaft als Sozialwissenschaft - Kultur/Literaturpolitik im Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller und im Programm des «Sozialistischen Realismus» - Vergleichende Modellanalyse: Hans Marchwitza «Walzwerk» und «Roheisen» - Frage nach einem Ansatz zur proletarischen Öffentlichkeit.