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Tragödien der Freiheit

Das Problem der Freiheit im dramatischen Werk Heinrich von Kleists

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Eva Irlbeck

Die Grundzüge des Kleistischen Denkens, Kleists moralphilosophischer Standpunkt, den er unabdingbar mit seiner Existenz verknüpft sieht und als Recht auf und Pflicht zur Individualität lebt, erweisen sich als unverwechselbare individuelle Aufarbeitung seiner historischen und sozialen Situation. Die Abstraktheit dieser philosophischen Lebensmaxime ebenso wie deren Widerspruch - das Bedürfnis nach einem moralischen Gesetz, das freigewählte Unterwerfung ermöglicht - eröffnen einen vorurteilsfreien Zugang zum Werk des Dichters, der dies als ästhetische Gestaltung seiner Lebensproblematik nachweist.
Aus dem Inhalt: U.a. Heinrich von Kleist: Die Entwicklung seines Denkens - Ein Ansatz praktischer Philosophie - Verlust der Selbstsicherheit - Das Scheitern des praktizierten Ideals - Kleists Problematik, dargestellt an seinem dramatischen Werk.