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Emanzipation als Synthese

Zur Kritik der radikalen Vernunft in Heinrich Heines Philosophie der Revolution

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Clemens Rauschenberg

Die Überzeugung, dass mit dem weitgehenden Scheitern der Französischen Revolution der Glaube der Aufklärung an die Emanzipation der Menschheit vermittels der Kräfte der Vernunft noch längst nicht widerlegt ist, bildet die Triebfeder für Heines Entwurf einer zukunftsweisenden Idee der Revolution auf dem Hintergrund einer weitausgreifenden geistesgeschichtlichen Herleitung ihrer Prinzipien. Im Zentrum der Reflexion steht die Erörterung der Gründe für den permanenten Rückfall herkömmlicher Revolutionen in immer neue Herrschaftsformen wie die Kritik an einem reduzierten Vernunftbegriff.
Aus dem Inhalt: U.a. Euphorie und Ernüchterung: Im «Foyer der Revolution» - Umwälzung oder Fortschritt? Die Grenzen einer «materiellen Revolution» - «Töten oder Sterben»: Die Revolution als Spiegelbild der «alten Ordnung» - «Die Partei der Blumen und Nachtigallen»: Die Kunst als «Heilmittel» der Zeit.