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Die Konstitution von Wirklichkeit in der Prosa Thomas Bernhards

Sinnbildlichkeit und groteske Überzeichnung

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In kritischer Distanzierung von Vorurteilen der literaturwissenschaftlichen Forschung wird in einer historischen und systematischen Untersuchung der Versuch unternommen, die sinnvollen Konstitutionsprinzipien der Prosatexte Thomas Bernhards herauszuarbeiten. Zentrale Untersuchungspunkte sind die poetologischen Verfahrensweisen und die erkenntnistheoretischen Fragestellungen des Textes. Auf dieser Basis arbeitet die Autorin einen Entwicklungsprozess von Frost bis Alte Meister heraus und nimmt eine ansatzweise literarhistorische Einordnung des Prosawerks Bernhards vor.
Aus dem Inhalt: Sinnbildliche Aspekte, und groteske Überzeichnung sowie erkenntnistheoretische Fragestellungen in Frost, Verstörung, Gehen, Viktor Halbnarr und Der Untergeher - Sprachkritik in Der Untergeher und Holzfällen - Literarhistorische Vergleiche zu Novalis, Kafka und Karl Kraus - Entwicklungsprozess und konstante Elemente in der Prosa Thomas Bernhards.