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Entwicklung des beruflichen Schulwesens in Bayern in den Jahren 1945-1953 unter besonderer Berücksichtigung der Bildungspolitik der amerikanischen Militärregierung

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Walter Radomsky

Unterschiedliche Kräfte und Gruppierungen wirkten mit an der Entwicklung und am Wiederaufbau des beruflichen Schulwesens in Bayern nach 1945. Untersucht werden in dieser Arbeit insbesondere die Ziele und Vorstellungen der Erziehungsabteilung der amerikanischen Militärregierung, die in vielen Punkten konträr zu denen des bayerischen Kultusministeriums verliefen. Daneben werden auch Standpunkte von Lehrerverbänden, politischen Parteien, Gewerkschaften, Industrie- und Handelskammern und der bayerischen evangelisch-lutherischen Kirche zu den damaligen Problemen des beruflichen Schulwesens aufgezeigt, sowie die sich über mehrere Jahre hinziehende Entstehung des Berufsschulgesetzes von 1953.
Aus dem Inhalt: Wiederaufbau des beruflichen Schulwesens in Bayern nach 1945 - Vorstellungen und Ziele der Amerikaner auf diesem Gebiet - Empfehlungen der «Wallenburg-Stiftung» - Die Schulreformpläne der politischen Parteien in Bayern - Der Erlass der «Vorläufigen Richtlinien» - Standpunkte der Industrie- und Handelskammern sowie der Gewerkschaften zum beruflichen Schulwesen - Haltung der evangelisch-lutherischen Kirche Bayerns - Arbeit und Reformvorstellungen der Lehrerverbände auf dem Gebiet des beruflichen Schulwesens - Berufsschulgesetz von 1953 - Statistische Entwicklung des berufsbildenden Schulwesens Bayerns von 1945-1953.