Show Less
Restricted access

Das Sprachliche Kunstwerk als Konsumartikel- Die Romane Pierre Benoits

Die Romane Pierre Benoits

Alfred Noe

Ausgangspunkt der Untersuchung ist die Annahme, dass der Trivialroman die Entwicklung von symbolbestimmter, mythischer Literatur (Epos) zu zeichenbestimmter Literatur (Roman) für seinen Bereich rückgängig macht. Trotz inhaltlicher Schematisierung und Serienproduktion ist in den Charakteren aber keine epische Statik zu finden. Die Entwicklung zum Symbol bestätigt sich im stilistischen Bereich, wo gewisse Wortgruppen und Ausdrücke durch den exklusiven Gebrauch in bestimmtem Kontext ihren Zeichencharakter verlieren und stellvertretend für z.B. Gefühle stehen. Diese Symbole sind grösstenteils Stereotype («clichés»), die aus literarischen Traditionen stammen.
Aus dem Inhalt: Die Romantheorie J. Kristevas - Die Konsumliteratur des 19. Jahrhunderts - Die Romane Pierre Benoits - Anhang mit Diagrammen der Handlungsabläufe.