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Der Riss im Sein oder die Unmöglichkeit des Menschen

Interpretationen zu Kafka und Sartre

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Siegfried Dangelmayr

Die Aktualität Franz Kafkas ist ungebrochen. Seine Werke und Lebenszeugnisse werden hier literarischen und autobiographischen Werken Sartres gegenübergestellt und unter Einbeziehung der vorliegenden Deutungsrichtungen im Rahmen eines philosophisch-anthropologischen Gesamtverständnisses untersucht. Dabei gelingt es, die Konvergenz in der Beschreibung des Entgleitens aller Sicherungen und einer umfassenden Kontingenz des Daseins als conditio humana ebenso sichtbar zu machen wie die grundlegende Differenz, die besonders anhand des Verhältnisses beider Schriftsteller zu Flaubert herausgearbeitet wird. Die Schlusskonfrontation zeigt, dass und wie Kafka zu einer durch Negativität und Abgründigkeit hindurch sich ankündigenden Sinnerfahrung gelangt.
Aus dem Inhalt: Kafka: Lebens- und Erfahrungsstrukturen - Seinsweise der blockierten Kommunikation - Hungerkunst als paradoxe Seinsweise - Sartre: Polarität seines Selbstbildes - Einbruch des Absurden - Sartre, Flaubert und die Bourgeoisie - Die letzte Alternative.