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Post-franconische Theorie und Früh-Trecento

Die Petrus de Cruce-Neuerungen und ihre Bedeutung für die italienische Mensuralnotenschrift zu Beginn des 14. Jahrhunderts

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Heinz Ristory

Aus dem franco-petrischen Notationsapparat hat sich im Zeitraum eines knappen halben Jahrhunderts die Notenschrift des Früh-Trecento entwickelt. Die ein-dimensionale Brevisteilung bei Petrus de Cruce entfaltet sich zur drei-dimensionalen im früh-trecentistischen Reifestadium. Das anzutreffende Mass an Selbständigkeit wird durch deutlich abgehobene und auch theoretisch fundierte Notenformen herausgestrichen. Besonders wichtig sind die «missing link»-Abschnitte der Übernahme und der Modifikation.
Aus dem Inhalt: Franconische und post-franconische Mensuraltheorie - Übernahme des petrischen Ansatzes ohne Modifikationsbestrebungen - Modifikationsstufe der Zeit um bzw. nach 1300 - Früh-trecentistisches Reifestadium (Marchettus von Padua).