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Schriftstellerrollen und Schreibmodelle im Exil

Zur Periodisierung von Lion Feuchtwangers Romanwerk 1933-1945

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Stefan Dreyer

In seinem Exilwerk entwickelt Lion Feuchtwanger unter Rückgriff auf eigene Erfahrungen Handlungsmuster für die literarische Intelligenz. Die vorliegende Untersuchung verfolgt in textnahen Interpretationen die wechselhafte Konzeptionalisierung des Verhältnisses von Kunst und Politik in Feuchtwangers Romanwerk von 1930 bis 1945 sowie den Konflikt zwischen Operativität und Autonomie in seiner Ästhetik, aus dem sich Arbeitsweisen und Rollenverständnis des Schriftstellers im Exil herleiten.
Aus dem Inhalt: U.a. Der historische Roman bei Feuchtwanger - Debatte um den historischen Roman im Exil - Plädoyer für das operative Kunstwerk - Feuchtwanger als «Politiker».