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Die Schulreform Maria Theresias 1747-1775

Das österreichische Gymnasium zwischen Standesschule und allgemeinbildender Lehranstalt im Spannungsfeld von Ordensschulwesen, theresianischem Reformabsolutismus und Aufklärungspädagogik

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Gerald Grimm

Die Entwicklung des österreichischen Gymnasiums zur staatlichen Gelehrtenschule im Zeitalter der Aufklärung gehört zu den noch wenig erforschten Themen der Bildungsgeschichte des 18. Jahrhunderts. Dieses Defizit versucht die vorliegende historisch-pädagogische Studie auszugleichen. Dabei wird die Entwicklung des Schulwesens nicht isoliert, sondern im allgemeinen historisch-politischen und sozio-ökonomischen Kontext des aufgeklärten Absolutismus sowie im pädagogisch-geistesgeschichtlichen Problemzusammenhang der europäischen Aufklärung dargestellt. Auf diese Weise versucht der Verfasser, eine neue, «ganzheitliche», sozial- und kulturgeschichtlich akzentuierte Sicht des erziehungshistorischen Phänomens theresianische Schul- und Gymnasialreform zu bieten.
Aus dem Inhalt: U.a. Die Schulreform im historisch-politischen Kontext des aufgeklärten Absolutismus - Aufklärungspädagogik und Reformkatholizismus - Das österreichische Gymnasium zwischen Ordensinstitution und staatlicher Bürgerschule 1735-1775.