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Textanalyse und Sprachwandel

Historische Syntax des Ungarischen: ein empirisches Modell

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Leila Behrens

Wie kann man heute neue und zugleich interessante Erkenntnisse über Sprachwandel gewinnen? - so lautet die zentrale Frage der vorliegenden Arbeit. Es wird gezeigt, daß die historische Untersuchung einer Sprache (hier des Ungarischen) nur durch die Verknüpfung bestimmter Methoden ein kohärentes Bild ergibt: Textanalyse mit statistischer Auswertung und Abweichungsanalyse bei Übersetzungstexten, auf der Basis eines extensiven Corpus bei Berücksichtigung verschiedener Variabilitäten. Auf diese Weise lassen sich spekulativ erstellte Annahmen über Sprachwandel allgemein wie über die historische Entwicklung des Ungarischen speziell widerlegen und durch neue, empirisch abgesicherte ersetzen. Zum Schluß wird ein neues Typologiekonzept angeregt: eine Typologie der Informationsgliederung.
Aus dem Inhalt: Diese Arbeit stellt durch die Verknüpfung folgender Methoden ein neues Genre innerhalb der historischen Linguistik dar: Textanalyse mit statistischer Auswertung und Abweichungsanalyse bei Übersetzungstexten, auf der Basis eines extensiven Corpus bei Berücksichtigung verschiedener Variabilitäten.