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Der Mensch im Denken Arthur Schopenhauers

Eine Anatomie der fundamentalen Aspekte philosophischer Anthropologie in des Denkers Konzeption- als kritische und systematische Würdigung

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Christian Steppi

Schopenhauer ist als überragender Menschenkenner der «Urgrossvater» der modernen geisteswissenschaftlichen Anthropologie. Methodologisch wird der Interpretationspunkt einer vorläufigen Merkmalsanthropologie - im Auftrag einer «Abgrenzungsanthropologie» - demjenigen einer vertiefenden Wesensanthropologie für die Erarbeitung der essentia hominis gegenübergestellt: Der Wille ist das eigentliche Wesen des Menschen. - Auf die psychologische Darstellung der Person des Denkers, sowie die Diskussion des Menschenbildes mit seinen Widersprüchen, erfolgt die Explikation der Wirkungsgeschichte dieses Systems als «Anthropologie».
Die historisch-hermeneutisch-enzyklopädische Perspektive leistet den Aufweis der Relation von Weltbild und Menschenbild als Einheit: Das System ist ein (impliziter) adynamistisch-essentialistischer Anthropologismus.
Aus dem Inhalt: U.a. Der Mensch im Denken Schopenhauers - Schopenhauers System als strukturale philosophische Anthropologie - Das Wesen des Menschen als Zentralbegriff in Schopenhauers Willensontologie - Der fundamentale und holistische Entwurf einer «Anthropo-ontologie».