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Arbeitslosigkeit und Arbeitsbeschaffungsmassnahmen in Hamburg 1933-1939

Eine Untersuchung zur nationalsozialistischen Wirtschafts- und Sozialpolitik

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Birgit Wulff

Die Autorin überprüft in dieser Arbeit die Legende vom «NS-Wirtschaftswunder» unter regionalgeschichtlichem Aspekt. Die Arbeitsbeschaffungspolitik der Nationalsozialisten, die im allgemeinen als Leistung des Regimes verbucht wird, und der wirtschaftliche Aufschwung ab 1935 erscheinen vor der Entwicklung in Hamburg, der grössten Hafenstadt des Deutschen Reiches, in einem neuen Licht. Die Analyse der Wirtschaftspolitik verdeutlicht die Verbindung zwischen Arbeitsbeschaffung und Aufrüstung, die Kollision zwischen Arbeitsbeschaffung und Autarkiebestrebungen und benennt die Gewinner und Verlierer dieser Politik. Die Manipulation der Arbeitsmarktstatistiken, der Abbau der Sozialleistungen und die Selektion von «Asozialen und Minderwertigen» bildeten den sozialpolitischen Hintergrund der Arbeitsbeschaffungspolitik.
Aus dem Inhalt: Gesetze zur Arbeitsbeschaffung 1933-1934 - Sonderprogramme für Notstandsgebiete 1935-1939 - Auswirkungen auf die Hamburger Wirtschaft.