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Föderalismus als ordnungspolitisches und normatives Prinzip

Das föderative Denken der Deutschen im 19. Jahrhundert

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Michael Dreyer

Ein zentrales Problem für die deutsche politische Theorie im Jahrhundert zwischen der Auflösung des Heiligen Römischen Reiches und der Weimarer Republik war die Frage nach dem Wesen des Föderalismus und seiner Rolle für die politische Gestaltung Deutschlands. Die Studie untersucht detailliert sowohl die Entwicklung der staatsrechtlichen Ideen über Bundesstaat und Staatenbund, wie auch die der umfassenden Systeme eines organisch und normativ verstandenen, die Gesellschaft ins Blickfeld rückenden Föderalismus. An Hand der Verfassungsberatungen von Frankfurt bis Weimar wird zudem der Frage nach der tatsächlichen Wirksamkeit der föderativen Theorien nachgegangen.
Aus dem Inhalt: Frühes föderatives Denken in Deutschland - Staatsrechtlich-ordnungspolitische (Bundesstaat/Staatenbund) und organisch-normative Föderalismustheorie im 19. Jahrhundert - Einflüsse der Politik auf die Theorie und vice versa.