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Philosophie und Wissenschaften: Das Problem des Apriorismus

Materialien des Symposiums Philosophie und Wissenschaften: Das Problem des Apriorismus vom 12. bis 14.2.1986 an der Universität Bremen

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Das vom Zentrum Philosophische Grundlagen der Wissenschaften an der Universität Bremen veranstaltete Symposion mit dem Thema «Philosophie und Wissenschaften» verstand sich als ein Beitrag zur Klärung der erkenntnistheoretischen, ontologischen und methodologischen Voraussetzungen der Wissenschaften, insbesondere des apriorischen oder aposteriorischen Status dieser Voraussetzungen für das wissenschaftliche Wissen.
Philosophen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen haben die grundlagentheoretischen Probleme der Naturalisierung, Historisierung und Empirisierung der Bedingung der Möglichkeit von Erkenntnis sowie mögliche Begründungsstrategien für die Rechtfertigung wissenschaftlicher Erkenntnisse diskutiert. Die Apriorismus-Problematik wurde sowohl philosophisch expliziert als auch an Beispielen aus der physikalischen, sprachwissenschaftlichen und neurobiologischen Forschung konkretisiert. Im fruchtbaren Dialog verschiedener wissenschaftstheoretischer Ansätze zeigt sich über traditionelle Grenzen wissenschaftstheoretischer Konzeptionen hinweg ein differenzierteres Problembewusstsein der aktuellen Wissenschaftsentwicklung.
Aus dem Inhalt: J. Mittelstrass: Philosophische Grundlagen der Wissenschaften - G. Pasternack und H.J. Sandkühler: Apriorismus - Problem oder Scheinproblem der Philosophie und der Wissenschaften - M. Drieschner: Das Apriori von Kausalität und Raum - U. Röseberg: Raumvorstellungen in der Physik - H. Schnelle: Sprache und Raum - R. Thom: Moderne Formen des Apriori - G. Vollmer: Die Bedingung der Möglichkeit von Erfahrung - U. an der Heiden, G. Roth, M. Stadler: Das Apriori und die kognitive Konstitution des Raumes - E. von Glasersfeld: Wissen und Wirklichkeit - A. Mehrtens: Die erkenntnistheoretische Bedeutung transzendentaler Argumente und einiger Alternativen.