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Die Unterscheidung des Menschen von sich selbst in Nietzsches Philosophie

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W. Theilemann

Mit dem Zusammenbruch des Deutschen Idealismus hat sich eine geistige Konstellation herausgebildet, die bis in die Gegenwart hinein bestimmend ist. Nietzsche hat das gegen Metaphysik und christliche Wahrheit gerichtete Denken der anthropologischen Aufklärung in seine philosophische Konsequenz gebracht. Theologie und kirchliche Verkündigung müssen sich dem stellen, um den Menschen der Gegenwart überzeugend erreichen zu können. Die vorliegende Arbeit zeigt, wie Nietzsches denkendes Unterscheiden die Tradition der Bestimmung des Menschen abstösst und den Menschen in ein neues Verhältnis zu sich selbst bringt, durch das er dem faktischen Charakter der Welt gerecht werden kann.
Aus dem Inhalt: Nietzsches physiopsychologische Methode des denkenden Unterscheidens - Der Zusammenhang der Grundworte Nietzsches: Wille zur Macht, Ewige Wiederkehr des Gleichen, Umwertung aller Werte, Übermensch - Die weltliche Erlösung des Menschen durch die Kunst.