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Teilnehmerorientierung in der betrieblichen Weiterbildung

Entwicklung, Erprobung und Evaluation eines Seminarprogrammes zum kommunikativen Handeln in einem Dienstleistungsunternehmen

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Lutz Packebusch

Gegenstand der Arbeit ist die Entwicklung eines Seminarkonzeptes zur Verbesserung der kommunikativen Handlungskompetenz. Das Konzept unterscheidet sich durch die teilnehmerorientierte Verschränkung der Methoden, Inhalte und Ziele von klassischer betrieblicher Weiterbildung. Gestützt wird dieses Vorgehen durch handlungsinduzierende Methoden und handlungsorientierende Medien. Die Bewertung der Massnahme erfolgt ebenfalls mit Methoden, die dieses Prinzip nicht verletzen. Wesentliche Untersuchungsbestandteile sind: die Zielbestimmung, das Seminarklima, die Situationswahrnehmung der Beteiligten, die Ursachenzuschreibung für Erfolg und Misserfolg in Kommunikationssituationen, soziale Kompetenz sowie das Probehandeln im Seminar. Dabei werden Gruppencollagen auf ihre Eigenschaften als Messinstrument untersucht. Veränderungen in der Kausalattribution und der sozialen Kompetenz sind in einer Vorher-Nachher-Untersuchung mit Kontrollgruppe erhoben worden.
Aus dem Inhalt: Einflussfaktoren auf betriebliches Kommunikationshandeln - Modell des Kommunikationshandelns - Teilnehmerorientierung und Lehrziele - Veränderung von Ursachenzuschreibung - Collagen und Handlungsspiele als Methoden.