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Erziehung, Dressur und Anstand in der Sprache der Kinderkleidung

Eine kulturgeschichtlich-empirische Untersuchung am Beispiel der Schwälmer Kindertracht

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Gabriele Mentges

Bekleidung wird verstanden als eine gesellschaftliche Verhaltensweise, die die Körpersprache, Mimik, Gestik, ja den gesamten Habitus umfasst, den man gewissermassen mit der Kleidung «anzieht» und mit der sozio-kulturelle Normen verinnerlicht und in Kleidungsdimensionen umgesetzt werden. Am Beispiel eines ausgeprägt regionalen Kleidungsstils (Schwälmer Tracht) mit einem strengen Kleidungscode wird untersucht, wie die Kinder mit Hilfe der Tracht in die Rolle der Erwachsenen regelrecht eingepasst werden.
Aus dem Inhalt: Methodischer Teil: Verhältnis von Mode und Tracht - Zum Zeichenbegriff in der Kleidungsforschung - Geschichtliche Darstellung der Schwälmer Tracht auf der Basis ikonographischer Quellen - Empirische Analyse des Kindheitsmusters im Struktursystem der Tracht.