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«Die gedrukte Freiheit»

Oskar Panizza und die "Zürcher Diskußjonen</I>

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Rolf Düsterberg

Anhand der detaillierten Untersuchung der literarischen Zeitschrift Zürcher Diskußjonen, zwischen 1897 und 1902 von Panizza herausgegeben und größtenteils mit eigenen Beiträgen versehen, soll die längst fällige Neubewertung des Schriftstellers vorgenommen werden, der bisher von der Germanistik zu Unrecht vernachlässigt wurde. In der Kombination von Biographie, Werk und Wirkung und unter Einbeziehung zahlreicher bisher nicht rezipierter Texte wird ersichtlich werden, daß die journalistische Tätigkeit mittels seiner Zeitschrift von zentraler Bedeutung im Selbstverständnis des Autors war, der sich schließlich als oppositioneller Programmschriftsteller des 20. Jahrhunderts sah. Zudem wird der Frage nachgegangen, inwiefern die Geisteskrankheit des späteren Paranoikers Panizza Einfluß auf Zeitschrift und übrige Werke ausgeübt haben könnte, wie es die Rezeption bis in die jüngste Zeit behauptet hat.
Aus dem Inhalt: Motive, Themen, Positionen in den Zürcher Diskußjonen und im Gesamtwerk - Entstehung, Produktion und Vertrieb der Zürcher Diskußjonen - Kommentar: Texte und Autoren der Zürcher Diskußjonen.