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Das Geld und die Vernunft

Die vollständige Erschliessung der Erde durch vernunftgemässen Gebrauch des Geldes- Über John Lockes Versuch einer naturrechtlich begründeten Ökonomie

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Birger P. Priddat

John Lockes ökonomische Theorie hat bisher, eingereiht unter die «merkantilistische» Standardliteratur, keine besondere Würdigung erfahren. Nur seine naturrechtliche Begründung des Eigentums durch Arbeit zeitigte weiterreichende Folgen. Beide Aspekte aber stehen im konsistenten theoretischen Zusammenhang einer naturrechtlich fundierten Ökonomik. John Locke, the philosophical economist, ist der erste neuzeitliche Theoretiker, der alle ökonomischen Phänome in ein systematisches und philosophisch begründetes Konzept bringt. Sein wesentlicher Beitrag besteht in der Legitimation des Geldes gegen die philosophischen Vorbehalte aristotelischer Tradition. Auf dem Weg in die «Klassik» der modernen Ökonomie ist er der philosophische Wendepunkt, der der ökonomischen Wissenschaft ihre Autonomie eröffnet.
Aus dem Inhalt: Arbeit, Geld und die Begründung aus dem ususfructus - Die Theorie vom «overplus» - Über die moralische Fundierung der neuen Ökonomie: Vernunft und Geldgebrauch und die Aufhebung der «charity» in «justice» - Zins und ususfructus - Das Wertproblem - Das Telos der ganzen Ökonomik: Aussenhandelsgewinne und Selbsterhaltung.