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Der Schutz des aussenstehenden Aktionärs in Deutschland und Brasilien

Ein Vergleich des deutschen Konzernrechts mit dem brasilianischen Recht der Gesellschaftsgruppen

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Dora Berger-Steinke

Der potentielle Interessengegensatz zwischen Mehrheits- und Minderheitsaktionären in einer Gesellschaft wird in der Verflechtung von Gesellschaften deutlich. Die Beherrschung einer Gesellschaft durch ein anderes Unternehmen birgt die Gefahr in sich, dass die Interessen der beherrschten Gesellschaft von dem herrschenden Unternehmen ausser acht gelassen werden. Die Übernahme der Kontrolle durch Beherrschungsvertrag wirft deshalb die Frage auf, wie der Schutz der Minderheitsaktionäre, die nunmehr zu «aussenstehenden» Gesellschaftern werden, ausgestaltet ist. Ein Vergleich des deutschen und des brasilianischen Rechts zeigt die vielfältigen Aspekte dieser Fragestellung.
Aus dem Inhalt: Der aussenstehende Aktionär - Die Notwendigkeit des Rechtsschutzes - Die Bewertungskriterien der Gesellschaftsanteile - Das Verfahrensrecht beim unangemessenen Abfindungsangebot.