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Die Romanzen Robert Schumanns

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Walther Best

In der Zeit der Degeneration der Romanze als Kunstform der Musik unter dem Einfluss der französischen Salonromanze schuf Schumann als Einziger der bedeutenden zeitgenössischen Komponisten zahlreiche Instrumental- und Vokalromanzen. - Seine in zwei Schüben erfolgte Romanzenproduktion offenbart Schumanns Innovationsdrang und zugleich seine Wandlung vom esoterischen Stil zur volksliedhaften Einfachheit. Die Analysen der Schumann-Romanzen sind auf das Herausarbeiten ihrer strukturellen und inhaltlichen Besonderheiten gerichtet. Den Unterscheidungskriterien der Gattungen Romanze und Ballade in Literatur und Musik wurde besondere Aufmerksamkeit gewidmet. - Die Darstellung der zeitgenössischen Rezeption lässt die Problematik der späten Schumann-Werke in der Auseinandersetzung mit der Neudeutschen Schule erkennen.
Aus dem Inhalt: Ursprung und Gestalt der Romanze - Die Eindeutschung der spanischen Romanzenlyrik - Die Moderomanze im Spiegel der «Neuen Zeitschrift für Musik» - Schumanns Instrumentalromanzen als Charakterstücke - Gattungsspezifische Merkmale der Vokal- und Instrumentalromanzen Schumanns - Seine Doppelvertonungen von Romanzen-Dichtungen im Vergleich.