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Empirie und Typologie in der Sprachgeschichte

Zur Syntax und Pragmatik des Subjektspronomens im älteren Spanisch

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Christian Weyers

Ausgehend von einer bisher nicht gewürdigten Entdeckung des grossen spanischen Philologen Ramón Menéndez Pidal an der Sprache eines berühmten Vorläufers des europäischen pikaresken Romans, des Lazarillo de Tormes, geht der Verfasser dieses Buchs einer zentralen Frage der spanischen Sprachentwicklung nach. Es handelt sich um die Verwendung der Subjektspronomen vom 15. bis zum 18. Jahrhundert. Das überraschende Hauptergebnis der auf Statistiken gestützten Untersuchung ist die allmähliche Abnahme der Gebrauchsfrequenz dieser Pronomen.
Daraus ergeben sich eine Reihe unerwarteter typologischer Konsequenzen, die sich unter dem Begriff des kontinuierlichen Rückgangs der «Subjektsprominenz» zusammenfassen lassen.
Aus dem Inhalt: Geordnet nach ihrer jeweiligen syntaktischen Umgebung werden die Subjektspronomen in folgenden Werken untersucht: San Ildefonso de Toledo des Arcipreste de Talavera - Lazarillo de Tormes - Juan de Valdés, Diálogo de la lengua - Miguel de Cervantes, El licenciado Vidriera - La fuerza de la sangre - El celoso extremeño - José de Cadalso, Memoria de los acontecimientos más particulares de mi vida.< Koordinierende und subordinierende Konjunktionen - Ausgewählte Adverbien - Vergleichssätze - Relativsätze - Anredepronomen - Zur «korroborativen» Funktion - Subjektspronomen und Verbsemantik - Ein Übersetzungstest mit «native speakers».