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Die Konstitution sozialer Lebensformen

Der Beitrag einer «interpretativen» Soziologie zum Verständnis «regionaler» Sozialgebilde

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Achim Hahn

Die «interpretative» Soziologie geht davon aus, dass Sozialgebilde als «Gegenstand» der Forschung immer schon als verstandene, gedeutete und in Geschichten präsente Bestandteile einer sozialen Lebensform vorliegen. Nur durch Zugang zur entsprechenden Lebensform- und Sprachgemeinschaft kann ein adäquates soziologisches Verständnis gelingen, das sich als gegenstandsbezogene Bereichstheorie ausweist. Dazu wurde am Beispiel Fremdenverkehr als «regionales» Sozialgebilde auf verschriftete Interviews mit privaten Vermieterinnen eines ostfriesischen Küstenbadeortes zurückgegriffen.
Aus dem Inhalt: Regionaltheorie versus «regionale Lebenswelten» - «Verstehende» und «interpretative» Soziologie - Zur «interpretativen» Soziologie einer sozialen Lebensform.