Show Less
Restricted access

Das Weisungsrecht im Vertragskonzern

Series:

Ioannis Kantzas

Im Rahmen der unaufhaltsamen Tendenz der letzten Jahrzehnte zu vielfältiger Unternehmenskonzentration nehmen die verschiedenen Konzernierungsformen eine zunehmende Bedeutung ein. Einen zentralen Aspekt der Konzernierung stellt die beherrschungsvertragliche Konzernbildung dar.
Die vorliegende Arbeit untersucht die mit der Begründung der vertragskonzernrechtlichen Leitungsmacht zusammenhängenden Zuständigkeitsverschiebungen innerhalb einer Aktiengesellschaft und versucht, die mittels Weisungserteilung erworbene Zuständigkeit des herrschenden Unternehmens für die Leitung der Tochtergesellschaft abzustecken. Anschliessend werden Fragen der Prüfungs- und Folgepflicht des Vorstands der beherrschten AG sowie der Haftung der an der Erteilung bzw. Durchführung einer über die zulässige Schranke hinausgehenden Weisung Beteiligten erörtert.
Aus dem Inhalt: U.a. Begründung der beherrschungsvertraglichen Leitungsmacht - Wesen und Schranken des Weisungsrechtes - Erteilung, Durchführung und Durchsetzung der Weisung - Haftung der gesetzlichen Vertreter des herrschenden Unternehmens - Verantwortlichkeit der Verwaltungsmitglieder der abhängigen Gesellschaft.