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Selbsthilfe als Instrument der Wohnungspolitik?

Möglichkeiten und Beschränkungen der Selbsthilfe im Wohnungsneubau unter besonderer Berücksichtigung der städtischen Wohnungsmärkte

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Walter Marahrens

In der Wohnungspolitik wird das Konzept der Selbsthilfe seit einigen Jahren (wieder) intensiv diskutiert. Selbsthilfe wird zum einen gesehen als sozialpolitisches Instrument zur Verbesserung der Wohnsituation benachteiligter Haushalte gerade in städtischen Verdichtungsräumen, zum anderen als eine Form der Eigenarbeit, die dem wachsenden Bedürfnis nach Realisierung postmaterieller Werte entgegenkommt. Aufbauend auf einer historischen Darstellung der ideologischen und wohnungspolitischen Bedeutung von Selbsthilfe, der Auswertung zahlreicher Selbsthilfeprojekte sowie der detaillierten Panel-Untersuchung eines Gruppenselbsthilfe-Modellprojekts im Eigenheimbau untersucht der Autor, ob und inwieweit Selbsthilfe im Wohnungsneubau den ihr entgegengebrachten Erwartungen gerecht werden kann. Dabei wird auch ausführlich auf organisatorische, gruppendynamische und familiäre Aspekte der Selbsthilfepraxis eingegangen.
Aus dem Inhalt: U.a. Zur Geschichte der baulichen Selbsthilfe - Soziale Zielgruppen - Motive und Einstellungen der Selbsthelfer - Organisation - Gruppenprozesse - Einbeziehung der Familien - Finanzierung - Wohnungspolitische Bedeutung - Selbsthilfe und nicht-ökonomische Ansprüche - Perspektiven der baulichen Selbsthilfe.