Show Less
Restricted access

Das Recht der Meinungsäusserungsfreiheit nach Artikel 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention und die Frage seiner Drittwirkung

Series:

Panagiotis Tsakiridis

Es ist vornehmlich das in Artikel 20 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) garantierte Grundrecht der Meinungsäusserungsfreiheit, das die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) zur Erweiterung der liberalen Grundrechtsauffassung um die Dimension des gesellschaftlichen Aspekts veranlasste. Der EGMR hob den individualrechtlichen Charakter des in Art. 10 EMRK enthaltenen Freiheitsrechts, gleichwohl aber auch - mit Bezug auf die demokratische Gesellschaft - seine Bedeutung als Grundelement des Gemeinwesens hervor. Die vorliegende Arbeit will versuchen, den Inhalt des Artikels 10 EMRK zu analysieren und den individualrechtlichen sowie den gesellschaftlichen Anteil herauszuarbeiten.
Aus dem Inhalt: U.a. die historische Entwicklung der Meinungsäusserungsfreiheit - Ihre normative Tragweite in den Rechtsordnungen der Vertragsstaaten - Das Freiheitsrecht in Art. 10 EMRK - Die Drittwirkung der Meinungsäusserungsfreiheit.