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Andreas Gaill (1526-1587)

Zum Leben und Werk eines Juristen der frühen Neuzeit

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Karl von Kempis

Leben und Werk des Kölner Patriziers und «Karrierejuristen» Gaill geben einen tiefen Einblick in Reichs- und Rechtsgeschichte der frühen Neuzeit. Nach Studium und Promotion an den herausragenden Universitäten der damaligen Zeit wirkte er als Beisitzer am Reichskammergericht, als Kaiserlicher Hofrat und Gesandter u.a. in Rom und den Niederlanden, schliesslich als kurkölnischer Kanzler. Jederzeit stand er in enger Verbindung zu seiner Heimatstadt Köln.
Die von ihm verfassten «observationes practicae» erlebten bis zum Ende des Alten Reiches zahlreiche Auflagen im In- und Ausland. Sie gelten als eines der wichtigsten Werke der «Kameralliteratur», der für den Praktiker konzipierten Verarbeitung der Rechtsprechung des Reichskammergerichts.
Aus dem Inhalt: U.a. Assessorat am Reichskammergericht - Kaiserlicher Unterhändler bei Don Juan de Austria und Wilhelm von Oranien - Vermittler zwischen Kaiser, Kölner Kurfürst und der Reichsstadt Köln - Kameralliteratur im Spannungsfeld zwischen Geheimhaltungsgebot und praktischem Bedürfnis - Wirkungsgeschichte der «observationes practicae».