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Die ästhetischen Kategorien Schillers als Weg zum Verständnis und zur Vermittlung des «Wallenstein»

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Meinolf Schmidt

Das Prolog-Gedicht zu Schillers «Wallenstein» gibt Anlass, die Tragödie im Zusammenhang mit den «Ästhetischen Briefen» zu deuten. Bei dieser Sichtweise rangiert das Kunstwerk «Wallenstein» vor der Tragödie. Schillers Kunsttheorie dient der eigenen Selbstverständigung. Seine Kunst - wie jede Kunst - vermittelt in erster Linie sich selbst. In diesem Spannungsfeld sind ästhetische Gestaltungsmittel auszumachen, die als Vermittlungskategorien verstanden und beschrieben werden: Idealisierung, Historisierung und antagonistische Wechselwirkung sind die zentralen Kategorien, die den Verstehensprozess bestimmen und den Rahmen für zeitgemässe Vermittlung stecken.
Aus dem Inhalt: Die Entwicklung der Ästhetik bis Schiller - Kulturkritik in den «Ästhetischen Briefen» - «Wallenstein» aus geschichtsphilosophisch-ästhetischer Sicht - Vom Verständnis zur Vermittlung: Der Weg vom Kunstwerk zur Politik.