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Wildenberg und Munsalvaesche

Auf den Spuren eines Symbols

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Günther Ebersold

Die Versuche der Forschung, Wildenburg und Gralburg zu lokalisieren, lieferten in den vergangenen 180 Jahren meist widersprüchliche Ergebnisse. Erst Bartschs Übersetzung Munsalvaesches mit Wildenberg statt Heilsberg machte den Weg frei für das Hypothesengebäude Albert Schreibers. Seine souveräne Entscheidung, dass mit Wildenberg im Odenwald die Burg des Gastgebers gemeint war, die Wolfram von Eschenbach als Gralburgvorbild diente, fand fast uneingeschränkte Zustimmung. Obwohl das vorliegende Buch eine Bestandsaufnahme sein will, wagt der Verfasser am Ende ein Fazit: Wolfram schöpft seine Beschreibung des heiligen Berges aus der zeitgenössischen Paradiesliteratur.
Aus dem Inhalt: U.a. Die frühe Germanistik und die Wildenburg - Gral und Gralburg - Die Terre de Salvaesche - Die Lage in Spanien, Irland, Persien, Palästina und Deutschland - Paradiesdarstellungen als Vorbild.