Show Less
Restricted access

Klassifikatorische Aspekte depressiver Störungen

Series:

Mathias Fritze

Die Klassifikation depressiver Störungen ist ein Forschungsgegenstand der intensiv diskutiert wurde und noch zahlreiche offene theoretische und methodische Fragen beinhaltet.
Die vorliegende Untersuchung leistet einen Beitrag zur Klassifikation depressiver Störungen durch Clusteranalyse. Die Cluster wurden anhand von faktorenanalytisch entwickelten Skalen der Querschnittssymptomatik generiert. Ferner gelangten Skalen der Krankheits- und Allgemeinanamnese als zusätzliche Merkmale in die Berechnungen.
Erstmals wurde an einer derart großen Stichprobe nur Depressiver clusteranalytisch eine Homogenklassenbildung durchgeführt, die sich in deskriptiver, nosologisch-diagnostischer und prognostischer Hinsicht als valide erwies.
Aus dem Inhalt: Historische Aspekte - Das Depressionskonzept - Klinische- und Forschungsklassifikationssysteme depressiver Störungen - Psychologische Aspekte - Faktorielle Struktur der Untersuchungsvariablen - Clusteranalytische Gruppenbildung - Beziehungen zu Prognosemerkmalen - Hierarchisches Modell.