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Zum Sprachwandel

Von den Junggrammatikern zu Labov

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Rudolf Windisch

Die Feststellung, dass Sprachen sich verändern, wandeln, scheint heute banal. Aber erst durch die Begründung der historisch-vergleichenden Sprachwissenschaft zu Beginn des 19. Jahrhunderts konnte diese Feststellung wissenschaftlich belegt werden. Die Frage, warum überhaupt Wandel eintritt, fand durch die Beschreibung seiner Formen selbst zunächst keine Erklärung: Es wurde eigentlich nur das Wie des Wandels beschrieben. Weder die Junggrammatiker, noch die Saussuresche Systemlinguistik konnten dann überzeugende Antworten liefern, so dass die kausale Fragestellung grundsätzlich als unangemessen erschien. Vorliegende Arbeit stellt die wesentlichen Thesen zum Sprachwandel zusammen und diskutiert ihren heuristischen Wert.
Aus dem Inhalt: Präsentation der wichtigsten sprachtheoretischen Ansätze über die Gründe des Sprachwandels.