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Die Kommunikationsstruktur der Autobiographie

Mit kommunikationsorientierten Analysen der Autobiographien von Max Frisch, Helga M. Novak und Elias Canetti

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Madeleine Salzmann

Was haben «nackte Füsse» mit der Autobiographie zu tun? Max Frisch amplifiziert mit dieser Metapher in «Montauk» seine Aussagen über das autobiographische Schreiben. In der vorliegenden Arbeit wird für diese Art der Verständigung der Begriff «implizite Metakommunikation» eingeführt. Anhand eines Kommunikationsmodells untersucht die Autorin die Autobiographien von Max Frisch, Helga M. Novak und Elias Canetti und erläutert dabei strukturelle Merkmale der Gattung. Unter anderem behandelt sie Formen des «pacte autobiographique»: Wie signalisiert der Autobiograph dem Leser, dass es im Text verifizierbare Realitätselemente gibt, dass zwischen realem Autor, «abstraktem Autor», Erzähler und Protagonist eine Identitätsbeziehung besteht?
Aus dem Inhalt: Strukturelle Merkmale der Autobiographie - Kommunikationsmodell - Max Frisch: «Montauk» - Helga M. Novak: «Die Eisheiligen»/«Vogel federlos» - Elias Canetti: «Die gerettete Zunge»/ «Die Fackel im Ohr»/«Das Augenspiel» - Thomas Mann: «Felix Krull».