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Leben ohne Wirklichkeit - Schreiben gegen das Untergehen

Drei Studien zum erzählerischen Werk E.Y. Meyers

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Martin Durrer

Nach einer grossen Zahl weitgehend inhaltlich orientierter Interpretationen von E.Y. Meyers Werk nehmen sich die vorliegenden drei Studien zum ersten Mal eine exakte Beschreibung der Erzähltexte vor. Dabei wird die zentrale Bedeutung des Raums untersucht: Wie entsteht Raum, was leisten die gestalteten Räume? Die zweite Studie analysiert die Muster der Konfliktbewältigung und ihre erzählerische Umsetzung. Ganz auf erzähltechnische Fragestellungen konzentriert sich schliesslich die dritte Studie. Das drängt sich auf, da Meyer unter den Schweizer Gegenwartsautoren zu den artistischen Technikern gehört. Dieser Aspekt ist von der Rezeption bisher fast ganz vernachlässigt worden.
Aus dem Inhalt: Isolation und Öffnung: Vermessungen in der Aussenwelt (Die Raumkonzepte) - Die Tragödie der Menschwerdung: Konfliktsituationen - Die entfernte Ähnlichkeit: Gelebtes und erzähltes Leben.