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Triumph des Bacchus

Triumphidee und bacchische Darstellungen in der italienischen Renaissance im Spiegel der Antikenrezeption

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Martin Gesing

Die Untersuchung beschäftigt sich mit Trunkenheitsdarstellungen in der italienischen Kunst des 15. und 16. Jahrhunderts. Hierbei handelt es sich nicht um Genredarstellungen, sondern um Bildfindungen, die aus der bacchischen Mythologie und den Nachzeichnungen antiker Vorlagen, zumeist bacchische Sarkophagreliefs, hervorgegangen sind.
In der Antike und in der Frührenaissance wird Bacchus nicht nur als Gott des Weines und der Festfreude angesehen, sondern auch als der Erfinder des Triumphes. Anhand ausgewählter Beispiele wird die Wiederaufnahme und bildliche Ausgestaltung der Triumphidee in der Frührenaissance dargelegt. Die höfische Repräsentation in der Hochrenaissance bedient sich bereits eines anderen Formen- und Ideenapparates. Der Triumph des Gottes Bacchus wird zur Allegorie.
Aus dem Inhalt: Die Rezeption antiker Sarkophagvorlagen in der italienischen Renaissance - Die Geschichte der Triumphidee in der Antike und in der Renaissance.